Kosten in der privaten Krankenversicherung

PKVZ 300x250 Moerser

Dass sich die Höhe der Beiträge in den gesetzlichen Krankenkassen an der Höhe des Einkommens orientiert, ist bekannt und durch das simple Verfahren ist die Höhe der Beiträge dort sehr einfach zu ermitteln. Das Beitragskonstrukt in der privaten Krankenversicherung verhält sich etwas anders. Die Höhe des Einkommens ist hierbei nicht relevant. Dafür hat der Versicherte bis zu einem gewissen Maß selbst Einfluss auf die Höhe der Beiträge, indem er wählt, welche Leistungen alles versichert sein sollen. Somit bedeutet das, dass, anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung, nicht allen Versicherten die gleiche Leistung zusteht. Die Zusammenstellung des Leistungspaketes ist jedoch nicht der einzige Faktor, der die Beiträge in der privaten Krankenversicherung bestimmt. Auch das Eintrittsalter, das Geschlecht, sowie bisherige Erkrankungen spielen eine Rolle bei der Berechnung der Beiträge. Weiterhin hat der Versicherte auch die Möglichkeit, die Höhe der Beiträge durch eine Vereinbarung einer Selbstbeteiligung zu mindern. Beachtet werden sollte dann jedoch, dass die Krankenversicherung erst ab einem bestimmten Rechnungsbetrag einspringt, alles was sich betragsmäßig unterhalb dieser Grenze befindet, muss selbst finanziert werden. Die Einstufung der Beitragshöhe ist abhängig vom medizinischen Aufwand, also den Kosten, die die Versicherung für diesen Patienten tragen muss. Um aus diesem Grund eine Beitragserhöhung im Alter zu vermeiden, werden von Beginn des Versicherungsverhältnisses Altersrückstellungen angelegt, die den Mehraufwand im Alter ausgleichen sollen. Weitere Informationen zu diesem Thema sind unter finanzcheck.de ersichtlich.