Der Vergleich von Versicherungen

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Verschiedene Versicherungen sind obligatorisch. Das sind die Krankenversicherungen und die Haftpflichtversicherung des Autos. Bei den Krankenversicherungen ist zwischen gesetzlichen Krankenversicherungen und der privaten Krankenversicherung zu unterscheiden. Nicht jeder darf eine private Krankenversicherung anstelle der gesetzlichen Krankenversicherungen wählen. Dies ist vom Einkommen abhängig.

Dazu kommt ein entscheidender Unterschied. Bei der privaten Krankenversicherung muss der Beitrag pro Versichertem, also auch für die nicht berufstätige Ehefrau und die Kinder, bezahlt werden, während diese bei den gesetzlichen Krankenversicherungen beitragsfrei mitversichert sind. Daher lohnt sich die private Krankenversicherung meist nur bei Alleinstehenden. Zudem sind die Beiträge abhängig vom Lebensalter bei Abschluss der Versicherung.

Versicherungen vergleichen sollte man immer, bevor man sie abschliesst. In vielen Fällen kann man Geld sparen, wenn man eine günstige Versicherung wählt. Die Rechtsschutzversicherung online vergleichen ist kein Problem, doch sollte man zuvor prüfen, ob man diese Versicherung überhaupt braucht. Man kann viel Geld ausgeben, wenn man eine Rechtsschutzversicherung online abschließt - und dann nach Jahren feststellt, dass man sie nicht gebraucht hat. Oder noch schlimmer: man könnte sie brauchen, aber die Versicherungsbedingungen schließen gerade diesen Rechtsfall aus. Beim Rechtsschutzversicherung online vergleichen werden nämlich meist nur die Beiträge verglichen, nicht aber die Versicherungsbedingungen.

Die Haftpflichtversicherung darf beim Versicherungen vergleichen nicht vergessen werden. Zwar ist die Autohaftpflicht obligatorisch, doch sind auch da die Prämien sehr unterschiedlich, so dass sich das Versicherungen vergleichen durchaus lohnt. Dazu kann man auch die Kaskoversicherungen vergleichen. Selbst bei einem hohen Schadenfreiheitsrabatt sind da große Prämienunterschiede möglich, vor allem, weil manche Versicherungen für alle möglichen Risikominderungen, beispielsweise wenn man eine Bahncard hat oder nur in einer bestimmten Werkstatt reparieren lässt, noch einen Beitragsrabatt gewähren.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist heute ständig in der Werbung. Der Grund sind staatliche Einschränkungen, die die Versicherungen nutzen, um ihren Kunden eine mehr oder weniger teure Berufsunfähigkeitsversicherung zu verkaufen. Da sollte man sehr kritisch prüfen. Falls man in seinem Beruf relativ flexibel ist und ihn - um nur ein Beispiel zu nennen - auch im Rollstuhl ausüben könnte, ist das Risiko, berufsunfähig zu werden, relativ gering. Dann lohnt sich diese Versicherung nicht. Besser wäre es dann, nicht eine Berufsunfähigkeitsversicherung, sondern eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Dann gibt es keinen Streit mit der Versicherung, ob man den Beruf nicht doch noch ausüben könnte.

Die Erwerbs- oder Berufsunfähigkeitsversicherung ist recht teuer, wenn man vergleicht, dass man eventuell Jahrzehnte zahlt, ohne die Versicherung in Anspruch nehmen zu müssen. Das ist einerseits gut, weil man gesund geblieben ist, andererseits ist das Geld weg.